(Pressemitteilung) Im letzten Jahr 2010 steigerte der Pionier und
Marktführer unter den SB-Bäckereien seinen Umsatz um über 13 Prozent auf 137
Millionen Euro. Dabei konnte das Essener Unternehmen erneut gegen den
Branchentrend einen Zuwachs auf gleicher Fläche von über zwei Prozent
realisieren.
"BackWerk hat im zweiten Krisenjahr des Einzelhandels hintereinander wiederum
Marktanteile gewonnen", resümiert Geschäftsführer Dr. Dirk Schneider. Im
Jubiläumsjahr 2011 soll die Anzahl der derzeit 286 Backwerk-Filialen auf über
300 gesteigert und dabei ein Umsatzplus von zehn Prozent auf mehr als 151 Mio.
Euro erzielt werden. Die vor zehn Jahren - am 19. Februar 2001 - auf der
Nordstraße in Düsseldorf gestartete, weltweit erste SB-Bäckerei hat einen neuen
Betriebstyp fest in der Handelslandschaft etabliert. Über 1.000 Kunden besuchen
im Durchschnitt täglich ein BackWerk. Damit werden bundesweit pro Monat über
sechs Millionen Kunden gezählt.
Die wachsende Akzeptanz des immer noch jungen Betriebstyps belegt eine
Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg. Danach kaufen
bereits vier von zehn Deutschen regelmäßig ihre Backwaren in einer
Selbstbedienungs-Bäckerei. Neben den günstigen Preisen wird laut GfK dabei vor
allem das gute Angebot als Hauptgrund für einen Einkauf genannt. "Wir stellen
zunehmend fest, dass die Kunden neben den günstigen Preisen vor allem auf die
Qualität der Backwaren achten. Hier haben wir unser Sortiment in den letzten
Jahren stetig verbessert", erklärt Dr. Dirk Schneider.
Wachstum gegen den Branchentrend
So konnte der Marktpionier die Marktführerschaft unter den SB-Bäckereien
weiter ausbauen. Inzwischen zählt BackWerk nach Umsatz sogar zu den "Top Five"
der Filialbäckereien in Deutschland. Das Hyperwachstum in der SB-Branche der
letzten Jahre mit bis zu 300 neuen Betrieben jährlich hat sich allerdings stark
abgeschwächt. Alle unmittelbaren Wettbewerber von BackWerk haben im letzen Jahr
nicht mehr expandiert. Als Engpass der Expansion erweisen sich bezahlbare
Ladenlokale in Hochfrequenzlagen. "Das Angebot an attraktiven Ladenflächen in
den Haupteinkaufsstraße zwischen Hamburg und München hat sich spürbar
verknappt", registriert Dr. Schneider. Den 26 Neueröffnungen im abgelaufenen
Jahr stehen zehn Schließungen mit Auslaufen des Mietvertrages insbesondere in
den Vorkassenzonen von Supermärkten gegenüber. Dennoch ist BackWerk bereits
heute die einzige Bäckereikette, die in allen deutschen Bundesländern vertreten
ist und diese Position weiter ausbauen möchte.
Wettbewerb wird aggressiver
Die neu aufkommenden Backstationen bei den Lebensmitteldiscountern
verschärfen obendrein die Wettbewerbssituation. Gleichwohl sieht sich BackWerk
im aufkommenden Verdrängungswettbewerb in einer optimalen Ausgangsposition. "Wir
sind für den härter werdenden Wettbewerb gut gerüstet", betont der
BackWerk-Chef. Grundlage des Erfolges ist die stetige Weiterentwicklung des
Geschäftsmodells - vom Ladenbau bis zur Sortimentsgestaltung. Hinzu kommen neue
Konzepte wie das "BackWerk-Café". Der vor einem Jahr in Essen eröffnete
Pilotbetrieb bietet neben den klassischen BackWerk-Produkten auch einen
Inhouse-Coffee-Shop mit Bedientheke und exklusiver Café-Lounge. Nach der
erfolgreichen Testphase soll das gastronomische Konzept nun an ausgewählten
Standorten dupliziert werden.
Nummer eins in der SB-Branche
Unter den SB Bäckereien ist BackWerk klarer Marktführer und vereinigt ein
Drittel des Branchenumsatzes auf sich. Inzwischen gibt nur noch drei
Filialketten mit nennenswerter Größe: BackWerk, Baking Friends und Backfactory.
Baking Friends ist dabei vor allem in Rand- und Gewerbelagen mit niedrigen
Durchschnittsumsätzen je Filiale aktiv. Backfactory arbeitet ebenso wie BackWerk
vor allem in Innenstadtlagen. Derweil zogen sich große Bäckereifilialisten wie
Kamps, Junge oder Siebrecht nach gescheiterten Versuchen aus dem SB-Bäckermarkt
zurück. Dagegen kann BackWerk seine Vorteile als einziger herstellerunabhängiger
Anbieter unter den Top 5 der bundesweit expandierenden SB-Bäckereien ausspielen.
Platz zwei hinter Kamps
Nach einer Untersuchung der GfK vom Mai 2010 konnte BackWerk auch seine
Position als bundesweit zweitbekannteste Bäckereimarke weiter ausbauen.
Gegenüber Herbst 2008 stieg die Bekanntheit von BackWerk von 17 auf 25 Prozent
der Verbraucher deutlich an. In Großstädten mit über 100.000 Einwohnern liegt
die Markenbekanntheit schon bei 39 Prozent (2008: 26 Prozent). Die Marke "Kamps"
liegt mit 55 Prozent vorn. BackWerk ist über Deutschland hinaus bereits in
Österreich, den Niederlanden und Slowenien bekannt. In der Schweiz sowie
Rumänien wurden 2010 erste Testfilialen eröffnet. Brot "made in Germany" - also
nach deutscher Rezeptur gebacken - schmeckt auch im Ausland. "Unser Betriebstyp
entspricht dem modernen Lifestyle und hat große Chancen in Europa", urteilt Dr.
Schneider. Die Expansion in weitere Länder ist daher bereits
geplant.