(Pressemitteilung) Die Expansion des Franchiseunternehmens Call a
Pizza hat erstmals die deutsche Grenze überschritten und internationalen Boden
berührt. In der Shahba Mall der nordsyrischen Stadt Aleppo glänzt seit einem
Monat ein rot-gelbes Schild über einem neu eröffneten Store. Während andere
Mitbewerber vor allem in europäischen Nachbarstaaten Neueröffnungen versuchen,
hat sich der Berliner Betrieb für einen Standort im 2600 Kilometer entfernten
Aleppo entschieden.
"Call a Pizza ist ein innovatives Unternehmen, ein Pionier in der Branche",
sagt Markeninhaber Thomas Wilde, "deswegen finde ich unsere Neueröffnung in der
syrischen Großstadt Aleppo keineswegs ungewöhnlich". Mit über 2,5 Millionen
Einwohnern ist Aleppo die zweitgrößte Stadt Syriens. "Die Idee des food by phone
hat Syrien gerade erst erreicht", erklärt Thomas Wilde, es sei daher ein
optimaler Zeitpunkt, um den Markt zu testen und zu erobern.
"Unser Plan ist es, auch in Syrien so nah wie möglich am Konzept von Call a
Pizza dranzubleiben. Unsere Qualitätsstandards müssen zu hundert Prozent erfüllt
werden". Deswegen hat sich der Markeninhaber während der Aufbauphase regelmäßig
vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugt. Gemüse und Obst werden bei
lokalen Anbietern, diverse andere Toppings in Jordanien und den Vereinigten
Arabischen Emiraten gekauft. Andere Produkte, wie Teige, Fleisch, Hühnchen und
Käse werden aus Deutschland importiert. Die erhöhten Transportkosten werden
durch das niedrigere Lohnniveau in Syrien ausgeglichen. Da in dem arabischen
Staat vor allem Moslems leben, wird bei dem Einkauf der Lebensmittel sorgfältig
ausgewählt. "Unsere Halal-Putensalami wird zum Beispiel zu hundert Prozent aus
Putenfleisch hergestellt und besteht nicht wie bei anderen Anbietern zur Hälfte
aus Schweinefleisch", erklärt Thomas Wilde.
Der syrische Franchisepartner Apdula Nemen hat mit seinem ersten Store in
München bereits jahrelang Großstadt-Erfahrung gesammelt. Alle zwei Monate
pendelt er nun zwischen Okzident und Orient. Die Speisekarte des Stores ist
sowohl auf Englisch als auch auf Arabisch geschrieben, um die Einwohner der
Stadt ebenso wie das internationale Publikum anzusprechen. Der Franchisenehmer
und seine Partner stehen jetzt vor der Herausforderung, den Pizzabringdienst in
der ersten Kulturhauptstadt des Islams zu etablieren. "Und unsere Expansion geht
weiter", verrät Thomas Wilde, "ein zweiter Store in Syrien ist schon im Aufbau".
Call a Pizza gehört in Deutschland zu den Marktführern der Pizzabringdienste
und erwirtschaftete im Jahr 2009 einen Nettoumsatz von 23 Millionen Euro. Das
expandierende Unternehmen ist an über 80 Standorten vertreten und konnte im
ersten Halbjahr 2010 ein Umsatzzuwachs von vierzehn Prozent verzeichnen. Die
Call a Pizza Stores werden von selbständigen Franchisepartnern betrieben. Der
Unternehmenssitz und die Franchisezentrale von Call a Pizza befinden sich in
Berlin. Geschäftsführer ist Thomas Wilde.